3 Tipps für Hobbyfotografen: Wie Deine Smartphone-Fotos noch schöner werden

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Lesedauer: 3 Minuten

Die weite Verbreitung von Smartphones mit integrierter Kamera hat nicht nur dazu geführt, dass mehr Schnappschüsse gemacht werden als je zuvor. Die Fotografie hat sich darüber hinaus zu einem beliebten Hobby entwickelt. Dabei ist vielen Smartphone-Nutzern gar nicht klar, was für hoch entwickelte Kameras sie tagtäglich bei sich tragen. Unabhängig von Modell und Hersteller, werden jedes Jahr dutzende Innovationen vorgestellt, die für bessere Hardware, höhere Pixelzahlen und Software-Updates in Form von leistungsstarken Editoren und Filtern sorgen. Moderne Handykameras verfügen folglich über alles, was es für großartige Fotografien braucht. Allerdings schöpft die große Mehrheit der Smartphone-Nutzer dieses Potential gar nicht aus. Denn trotz Hightech-Kamera braucht es einen geschickten Fotografen. Um ein solcher zu werden und das Beste aus Deiner Handykamera herauszuholen, halte Dich an folgende Tipps und Tricks:

Licht ist alles

Es mag abgedroschen klingen, aber der richtige Einsatz von Licht und Schatten kann den Ausschlag darüber geben, ob ein Foto gelingt. Die Theorie hinter dem perfekten Lichteinfall kann zunächst einschüchternd wirken, ist aber auch für Hobbyfotografen leicht erlernbar.

Hast Du Dich erst einmal bewusst mit dem Thema Licht auseinandergesetzt, wirst Du schnell erkennen, dass die mehr oder weniger zufälligen Lichtverhältnisse, auf die Du im Alltag triffst, alles andere als optimal sind. Erst die gezielte Ausrichtung von Lampen oder auch Scheinwerfern gibt Deinem Foto den letzten Schliff. Das Spiel mit Schatten sorgt darüber hinaus für nie geahnte Bildtiefe. So lassen sich mit jedem modernen Smartphone professionelle Fotografien erstellen.

Aber nicht nur künstliche Lichtquellen helfen Dir, das perfekte Bild zu schießen. Schon durch einfachste Mittel lassen sich aufregende Effekte und Reflexionen erzeugen. Gläserne Oberflächen und Spiegel sorgen für zauberhafte Funken, weiche Schleier oder Lichtreflexe. Auch der Einsatz der Langzeitbelichtung lohnt sich. So lassen sich Lichtspuren einfangen und Lichtmalereien erzeugen. Außerdem gelingen Dir dank Langzeitbelichtung auch Aufnahmen wunderschöner Sternennächte oder zauberhaft beleuchteter Skylines.

Tolle Farb- und Wassereffekte

Du benötigst nicht zwingend eine professionelle Ausstattung, um eindrucksvolle Bilder zu schießen. Neben Deiner Smartphone-Kamera braucht es oft nur etwas Buntpapier, Küchenfolie oder einige Wassertropfen zum perfekten Foto. Mit etwas Kreativität verwandeln sich banale Alltagshelfer in großartiges Fotoequipment. Ehe Du zu teurer Filterfolie greifst, halte einen Schnipsel Buntfolie vor Deine Kameralinse oder erzeuge mit einer Taschenlampe und Buntpapier wunderschöne Farbbeleuchtungen.

Auch mit Wasser kannst Du ganz einfach Effekte erzeugen, die nach großer Fotokunst aussehen. Indem Du zum Beispiel etwas Wasser an einer Klarsichtfolie oder gläsernen Oberfläche abperlen lässt, kreierst Du einzigartige Vorder- und Hintergründe. Bist Du auf der Suche nach einem verschwommenen oder nebelhaften Look, probier‘ mal durch eine Glasflasche zu fotografieren.

Die Perspektive macht den Unterschied

Oft braucht es für ein einzigartiges Foto gar keine spektakulären Locations oder aufwendig in Szene gesetzte Motive. Die Mobilität Deiner Smartphone-Kamera erlaubt es Dir, ganz einfach mal den Blickwinkel zu ändern. So können selbst banale Objekte wie große Kunstwerke aussehen. Auch der sogenannte Bokeh-Effekt kann Dir helfen. Er spielt mit Schärfe und Unschärfe und lässt sich durch die Einbindung eines Rahmens in Dein Motiv verstärken.

Zahlreiche weitere Tricks machen das Spiel mit der Perspektive perfekt: Indem Du zum Beispiel eine Lupe vor Deine Kameralinse hältst, erzeugt Du einen handgemachten Zoom mit Blick fürs Detail. Du kannst auch einen simplen Karton mit Papier auskleiden und so Dein eigenes kleines Fotostudio bauen. In diesem abgegrenzten Raum lässt sich außerdem wunderbar mit dem Einsatz von Licht und Schatten experimentieren.

Für ein besonders künstlerisches Foto kannst Du Schnüre in einen Rahmen spannen und die entstandene symmetrische Struktur als Vordergrund gebrauchen.

Fazit: Du siehst, mit etwas Know-how und Kreativität kannst Du Deiner Smartphone-Kamera einmalige Aufnahmen entlocken. Fehlendes Profi-Equipment oder langweilige Locations sind keine Ausrede mehr. Also – los geht’s! Diese und weitere Tipps findest zum im Ratgeberartikel „Smartphone-Fotografie-Hacks für deinen Feed“.

Benjamin Krischbeck
Benjamin Krischbeckhttps://7trends.de
Benjamin Krischbeck, Jahrgang 1977, lebt mit seiner Familie in Augsburg. Als freier Journalist schrieb er bereits für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, taz – die tageszeitung, Berliner Zeitung, Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung. Der studierte Wirtschaftsjurist liebt ortsunabhängiges Arbeiten. Mit seinem Laptop und Coco (Zwergpinscher) ist er die Hälfte des Jahres auf Reisen.

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