Bewerbungsfotos: Darauf solltest du achten

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Lesedauer: 3 Minuten

Bei der Jobsuche wird der Fokus meistens akribisch auf die Bewerbungsunterlagen gelegt. Was viele dabei vergessen: das Bewerbungsbild ist mindestens genauso wichtig. Hier ein paar Tipps für deine Bewerbungsfotos:

Je aktueller, desto besser

Das gilt im Grunde selbstverständlich für alle Bewerbungsunterlagen. Beim Bewerbungsbild ist die Aktualität allerdings auch wichtig. Der erste Eindruck ist essenziell – auch, wenn dieser erstmal nur über ein Bild geschieht. Ein potenzieller Arbeitgeber kann so im Vorhinein schon einmal einschätzen, ob du ins Berufsbild passen würdest. Deswegen ist es wichtig, ein aktuelles Bild von dir der Bewerbung beizufügen – Überraschungen beim Bewerbungsgespräch sind zwar nicht zwingend ein Ausschlusskriterium, aber dennoch unangenehm.

Welche Bilder sind geeignet?

Vielleicht hast du ja schon ein paar Bilder in deinem Repertoire, die als Bewerbungsfoto in Frage kämen. Lege hier dein Augenmerk auf:

  • Ist das Bild aktuell?
  • Zeigt es mich in einer privaten Situation, die für den Arbeitgeber abschreckend wirken kann? 
  • Ist das Bild scharf?
  • Bin ich anständig gekleidet?
  • Zeigt das Bild andere Personen?
  • Liegt der Fokus auf mir, ist der Hintergrund vielleicht zu unruhig?

Zu vermeiden gilt: Auch, wenn die Urlaubsfotos aus dem Sommer von vor 6 Jahren vielleicht sehr schön sind, sieh bitte davon ab, Fotos von dir in Badekleidung, am Strand oder überbelichtet mit Sonnenuntergang im Hintergrund zu nehmen. Auch Bilder von Partys oder mit alkoholischen Getränken in der Hand solltest du besser im Privatbereich belassen.

Aussehen und Dresscode

Was macht sich am besten auf einem Bewerbungsbild? Hier ist vor allem wichtig: Clean & simple. Gepflegt liegt immer hoch im Kurs und ein ordentliches Erscheinungsbild bringt dir auch auf einem Foto mehr Chancen auf ein Bewerbungsgespräch. Ein paar Tipps wären:

  • Haare und Bart: Beides sieht gepflegt, frisiert und getrimmt am besten aus
  • Kleidung: Gewaschen, gebügelt und entfusselt punktet am meisten
  • Make-Up: Ladies, weniger ist mehr! Die Augen leicht betonen, etwas Rouge für frische Wangen und einen leichten Glanz auf den Lippen und ihr seid good to go
  • Farben: Keep it simple! Gedeckte Farben, Pastelltöne und möglichst wenig ablenkende Muster machen sich auf Bildern meistens besser

Ein Tipp: Orientiere dich bei deiner Kleidungswahl an der Art des Unternehmens. Für ein junge SEO-Agentur in München kannst du gern etwas legerer wirken, für eine Bankfiliale eignet sich in den meisten Fälle eine Bluse oder ein Blazer besser.

Haltung bewahren

Generell immer zu empfehlen, aber auf einem Bild noch mehr. Du möchtest selbstbewusst und locker wirken, also: Durchatmen. Schultern zurück, den Rücken gerade. Ein hartnäckiger Irrglaube ist außerdem, dass verschränkte Arme verschlossen wirken. Aber keine Sorge – wenn du gar keine Ahnung hast, wohin mit deinen Händen, ist auch das erlaubt. Gepaart mit einem Lächeln zeigt das nämlich ein lockeres Selbstbewusstsein – und ist dazu noch sehr bequem.

Ein Tipp für die Ladies: Hohe Schuhe werden auf einem Bewerbungsbild zwar nicht zu sehen sein, verbessern eure Haltung aber deutlich

Profi vs. Selbstauslöser

Wenn du kein aktuelles oder zufriedenstellendes Bild von dir bei der Hand hast, kannst du jetzt zwischen Selbstauslöser oder dem Gang zum Profi wählen. Vorteile von Eigenarbeit sind, dass du die Bilder sofort hast und sie in der Regel zuhause machen kannst – mit den aktuell qualitativ sehr guten Handykameras durchaus eine Option.

Möchtest du doch lieber einen Profi engagieren, kannst du dich im Internet schlau machen. Finde anschließend einen entsprechenden Fotograf in deiner Nähe welcher die Bewerbungsfotos macht. Der klare Vorteil von professionellen Fotografen ist allerdings, dass die Bilder eine garantiert gute Qualität und das richtige Format haben, sowie die richtige Belichtung und verschiedene Hintergründe.

Hilfsmittel für ein Shooting

Ein paar Kleinigkeiten, die du bei einem Shooting bei der Hand haben solltest:

  • Puder, Kamm und Haarspray
  • Brillenputztücher
  • Wechselgewand für Notfälle (z.B. ein Fleck auf der Kleidung)
  • Sicherheitsnadeln und Klammern

Oft haben Fotografen diese Hilfsmittel auch bei sich im Studio, also keine Sorge, falls du irgendetwas davon nicht griffbereit haben solltest.

Benjamin Krischbeck
Benjamin Krischbeckhttps://7trends.de
Benjamin Krischbeck, Jahrgang 1977, lebt mit seiner Familie in Augsburg. Als freier Journalist schrieb er bereits für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, taz – die tageszeitung, Berliner Zeitung, Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung. Der studierte Wirtschaftsjurist liebt ortsunabhängiges Arbeiten. Mit seinem Laptop und Coco (Zwergpinscher) ist er die Hälfte des Jahres auf Reisen.

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